Abschlussbericht November 4, 2006
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Hier iss ma wieder was neues
Bin froh von Philip wieder was zu hören und sry das es etwas gedauert hat bis der Bericht on iss aber nun hat er es ja geschafft!
Abschlussbericht
Hallo zusammen,
die Tage vergehen wie im Fluge und jetzt schaffe ich es endlich mal den letzten Bericht für unser Blog zu schreiben. Beim letzen Eintrag war ich noch sehr mit meiner Abschlussarbeit beschäftigt und mittlerweile sind die ganzen Anstrengungen auch schon wieder vergessen. Mit dem Ergebnis meiner Arbeit war ich zufrieden, ich konnte zwar den Christian nicht toppen, dann sind wir wenigstens gleich gut… Die Firma, in der ich meine Thesis geschrieben habe, hat mich gleich übernommen und so fing ich nach 6 Wochen Pause an zu arbeiten. Ich bin jetzt Advanced Manufacturing Engineer und kümmere mich um Anlagenplanung und Entwicklung. Ich hätte gar nicht gedacht, dass Arbeit so viel Spaß machen kann. Ok, man kann nicht einfach mal daheim bleiben oder mittags ins Schwimmbad gehen oder sich Donnerstags so abschießen, dass man am nächsten morgen einen Block ausfallen lassen muss, aber man hat auch keinen Lernstreß mehr und das Konto wirft sogar paar Cent Zinsen ab. Also, nicht das ihr mich falsch versteht, die Studienzeit war der Hammer.
Ende September habe ich mir eine Wohnung in Friedrichshafen- Kluftern gemietet. Zur Firma sind es 3 Kilometer und zum See auch nur drei. In die Stadtmiete ist es auch nicht so weit. Ich bin also echt zufrieden. Ich freue mich schon auf den Winter, dann geht es so oft wie möglich zum Ski fahren. Wenn einer Lust hat übers WE, melde dich bei mir!!! So dann wünsche ich Euch viel Erfolg, bei den nächsten Schritten die auf Euch zukommen….
Grüße vom Bodensee
Philip
Wochenbericht June 19, 2006
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Philip BorgWarner
Guten Morgen,
ja ich habe schon lange nichts mehr von mir hören lassen, aber das wollte ich mit diesem Post ändern. Letzte Woche habe ich mir mal wieder frei genommen, da ich am Dienstag den Vortrag an der FH hatte. Der Vortrag ist ganz gut gelaufen und die Diskussionen nach dem Vortrag mit Professoren und Vertretern aus der Wirtschaft waren sehr interessant. Jetzt sitze ich nach einer Woche Sonnenschein in Hessen (und viel Fußball) wieder an meinem Arbeitsplatz und bereite mich für den Endspurt vor. Bei dem guten Wetter fällt es einem nicht gerade leicht lange in der Firma zu bleiben, da ist es schon leichter seine Abschlussarbeit im Wintersemester zu machen.
So jetzt zu meinem Projekt:
Mein vorläufiger Prüfstand ist fertig und das neue Prüfverfahren kann in den nächsten Wochen getestet werden. Die Konstruktion des Serienprüfstandes ist auch fertig(Sicherheitsverkleidung fehlt noch), die meisten Kostenvoranschläge sind eingeholt. Wenn ich mit den Tests fertig bin, habe ich mein Thema so weit fertig. Dann darf ich endlich mit dem schreiben anfangen (besser gesagt fortfahren). Im welchen Umfang habt Ihr euch denn die Thesis vorgestellt? Ich muss das noch mal mit meinem Prof. klären aber 80 Seiten werden es schon werden, oder wie sieht dass bei Euch aus?
Viele Grüße
Philip
Kurzmitteilung May 29, 2006
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Philip Borg Warner
Kurzmitteilung
Hallo,
ich habe in letzter Zeit ziemlich viel zu tun deshalb bin ich bis jetzt noch nicht zum schreiben gekommen. Momentan bin ich viel in der Werkstatt um meinen vorläufigen Prüfstand fertig zu bekommen. Zwei Lehrlinge bearbeiten meine Bauteile und Kleinigkeiten mache ich selber. Da ich ja schon eine Lehre in dem Bereich abgeschlossen habe, wäre es ein leichtes den Kram selber zu machen, aber dafür habe ich leider keine Zeit. Die Jungs fräsen und drehen die Teile und danach baue ich Sie gleich in den Prüfstand ein. Der Maschinenbaupart wird wahrscheinlich heute fertig werden und dann kommt diese Woche die Elektrik dran. Letzte Woche habe ich den Schaltplan gezeichnet, den ich daraufhin dem Elektriker gegeben habe. War gar nicht so einfach mit dem Programm zu arbeiten, EWB war um einiges leichter! Ich darf den Schaltkasten leider nicht selber aufbauen (Starkstrom), aber vielleicht besser so! Dann bin ich nicht schuld, falls etwas kaputtgehen sollte. Diese Woche muss ich mich auch noch um den Rechner und die Software kümmern. Ist alles nicht so einfach wenn man von so vielen Leuten abhängig ist. Wie Ihr sicherlich kennt, hat jeder sehr viel zu tun! Es ist echt jeder Part der Mechatronik in meiner Abschlussarbeit vorhanden. Obwohl ich mit der Informatik nicht ganz so viel zu tun habe, da das Grundgerüst der Software schon steht. Aber es müssen einige Änderungen vorgenommen werden.
Falls Ihr Interesse habt: Am 13. Juni (in Raum 2, Geb. B11 Vortrag ist um 16.20. Das ganze fängt um 14.15 an.) werde ich noch mal einen Vortrag in der h_da halten. So jetzt muss ich mal weitermachen…
Grüße
Philip
Wochenbericht vom 24.04. bis 05.05. May 9, 2006
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Philip BorgWarner
Wochenbericht vom 24.04. bis 05.05.
Hallo Jungs und Mädels,
endlich ist unser Projektseminar 1 vorbei. Ich denke aber, dass es bei allen ganz gut gelaufen ist. Ich weiß von keinem, dass er nicht zum zweiten Teil zugelassen wurde. So weit so gut…
Von meinen letzten zwei Wochen gibt es eigentlich nicht viel zu berichten. Die erste Woche war ich nur mit der Präsentation und dem Bericht beschäftigt und nebenbei hatte ich noch ein paar Kleinigkeiten zu erledigen( die sind aber nicht so spannend, dass ich davon berichten müsste).Ja und letzte Woche habe ich mir den Rest der Woche frei genommen. Ich hatte noch Überstunden, so brauchte ich nicht mal meine Urlaubstage zu verschwenden.
Nächste Woche werde ich wieder mehr zu berichten haben, da wird dann der vorläufige Prüfstand aufgebaut und ich darf mich mit der Regelung auseinandersetzten.
Schöne Grüsse vom Bodensee
Philip
Wochenbericht vom 10.04. bis 21.04.06 May 8, 2006
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Erst ein kleines Vorwort von mir dem Poster, also ich entschuldige mich dafür, dass der Post so spät kommt. Der Bericht ist einfach untergegangen im Präsentationsstreß ich hab auch zuerst gedacht es sei kein Bericht und nachdem ich total durcheinander war hab ich ihn einfach vergessen. Er ist jetzt leider nicht mehr so aktuell aber trotzdem viel spaß beim lesen.
Philip BorgWarner Wochenbericht vom 10.04. bis 21.04.06
Hallo,
gestern hatte ich den ersten Besuch von meinem Betreuer Prof. Dr. Wagner. Er ist um zehn Uhr angekommen. Danach haben wir erst mal mit meinem Firmenbetreuer einen Rundgang durch die Firma gemacht. Das ganze hat ungefähr eine Stunde gedauert. Dann sind wir in ein Besprechungszimmer gegangen und mein Chef hat ein paar Worte zur Firma gesagt. Nun war ich mit meiner Präsentation dran. Ich habe leider nicht auf die Uhr gesehen, aber ich glaube ich muss Sie noch etwas kürzen für unser erstes Projektseminar. Laut Prof. Wagner muss ich ca. 15 Seiten zusätzlich zur Präsentation abgeben. Nur um mal ein paar Gerüchte aus der Welt zu schaffen. Wir haben jetzt auch endlich den Namen der Arbeit festgelegt:
„Konstruktion und Aufbau eines lüfterlosen Prüfstandes für Viskosekupplungen“
41.Tag
Ich bin immer noch am konstruieren, es sind aber nur noch Kleinigkeiten zu verbessern oder zu ändern.
42.Tag
Heute habe ich mich mit der Konstruktion der Hebeeinheit befasst. Aber näheres werdet Ihr bei der Präsentation sehen. Es kann aber sein, dass wir die Präsentationen zur gleichen Zeit haben. Also können wir uns nicht alle anschauen, leider! Hätte mich schon alles interessiert.
43.Tag
Da langsam die Zeit knapp wurde, habe ich mit der Präsentation für Prof. Wagner begonnen.
44. Tag
Präsentation vorbereitet und danach hatte ich noch einen Vertreterbesuch zur Bauteilebestimmung.
45. Tag
Feiertag
46. Tag
Feiertag
47. Tag
Präsentation vorbereitet aber leider nicht besonders lange, da noch ein paar wichtige Dinge bearbeitet werden mussten.
48. Tag
Langsam wurde es eng, der momentane Aufbau der Präsentation hat mir noch nicht gefallen. Also war heute nur das Thema zu bearbeitet. Dafür musste ich aber noch einige Bauteile im CAD- Programm abändern, damit ich später wiederum mit Paint anpassen konnte. Hatte leider nur dieses TOP- Programm zur Verfügung. Um 16 Uhr hatte ich dann einen Testlauf der Präsentation bei drei Ingenieuren, die mich etwas auseinander genommen haben. Der eine meinte das ganze würde überhaupt nicht funktionieren, die Regelung wäre viel zu langsam Danach war ich ziemlich schlecht drauf. Aber wie ich später von Prof. Wagner erfahren habe, soll das ganze doch nicht so problematisch sein. Jetzt bin ich wieder ganz zuversichtlich!!!
49. Tag
Heute war es so weit, mein Prof. kam vorbei. Aber auf den Tagesablauf bin ich ja schon eingegangen. Was ich noch vergessen habe, mein Chef hat uns zum essen eingeladen. Danach ist Herr Wagner wieder nach Hause gefahren.
50. Tag
Heute werde ich mich um den vorläufigen Testaufbau kümmern. Welche Bauteile ich benötigen werde und so weiter….
Ich wünsch Euch ein schönes Wochenende!
Philip
4. Bericht April 7, 2006
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Philip Borg Warner
Guten Morgen Hessen,
das Wetter spielt verrückt hier! Letztes Wochenende strahlender Sonnenschein und gestern hat es hier noch mal richtig geschneit. Eigentlich müsste man noch mal Ski fahren gehen. Ansonsten ist bei mir alles klar. Mein Projekt wächst und wächst. Die Lieferanten haben ziemlich lange Lieferzeiten, am liebsten hätte ich alle Bauteile schon hier. Damit ich endlich mit dem zusammenbauen und testen beginnen kann. Das wird aber noch zwei Monate dauern, leider!
Ich muss unseren Blog etwas verteidigen, es geht ja nicht um irgendwelche Saufgeschichten, die habe ich in DA schon zu genüge erlebt. Sondern darum, das die anderen wissen was sie bei ihrer Abschlussarbeit so erwarten wird! Aber vielleicht liege ich da falsch…
31.Tag
Ich habe mich mit den Schaltschrankanforderungen beschäftigt. Was so alles benötigt wird! Wie groß er werden darf oder soll. Der 45 kW FU wird schon einiges an Platz benötigen, dann kommen noch eine SPS und der Controller der WB dazu. Welche Art von Computer ich nehme ist noch fraglich. Entweder 19 Zoll Rackeinbau oder ein IPC der direkt am Prüfstand eingebaut wird.
32.Tag
Besuch war für mich da! Ein netter Herr, der den Schaltschrankaufbau übernehmen wird, hat mit mir alles durchgesprochen. Wie so alles keine billige Angelegenheit! Danach habe ich mich wieder meiner Konstruktion gewidmet und die Baugruppen zusammengefügt. Die Kühlung der Wirbelstrombremse stehlt noch ein Problem dar. In der Testphase werde ich mit Leitungswasser kühlen, anders geht es aber nicht…
33.Tag
Ein Außendienstmitarbeiter der Wirbelstrombremse kam vorbei damit ich noch mal das Kühlungsproblem mit Ihm durchsprechen konnte. Da der Teststand im 2-Schichtbetrieb läuft, muss ich mir da noch etwas überlegen!
34. Tag
Die Pneumatik war die heutige Aufgabe des Tages! Ich habe den ganzen Tag Kataloge gewälzt und die Bauteile rausgesucht. Danach habe ich mir die 3D- Daten zuschicken lassen, und sie danach im Prüfstand eingebaut.
35. Tag
Mein Gestell, das ich bis jetzt konstruiert hatte, war nur eine vorläufige Version. Ich habe mir mal wieder einen Außendienstmitarbeiter eingeladen, damit ich die Konstruktion mit Ihm durchsprechen kann. Danach habe ich die 3D- Daten in 2D- Daten umgewandelt, damit ich mir einen Kostenvoranschlag machen lassen kann.
36. Tag
Mit der Umwandlung bin ich am Freitag nicht fertig geworden, also durfte ich bis zum Frühstück noch daran arbeiten. Danach habe ich die Sicherheitsverkleidung neu konstruiert, auf was man da alles achten muss!!! Man darf sich auf keinen Fall irgendwie die Finger klemmen. Alles muss mit Sicherheitsschaltern ausgelegt werden.
37. Tag
Habe mal wieder mit Solid gearbeitet um einige Adapterplatten zu konstruieren.
38. Tag
Heute habe ich die Festigkeitsnachweise der Spannklauen durchgeführt. Ergebnis: Sie halten den Belastungen stand und das mit vierfacher Sicherheit! Das dürfte genügen…
39. Tag
Weitere Spannklauen konstruiert und danach wieder Festigkeitsnachweise durchgeführt.
40. Tag
Mal sehen was ich heute mache, aber ich denke ich werde mich mit dem Computer des Teststandes auseinandersetzten.
Schöne Grüße und ich hoffe, es war nicht zu langweilig…
Philip
3. Philip BorgWarnerWochenbericht March 24, 2006
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Philip BorgWarner
Bericht vom 13.03. bis 24.03.
Hallo,
heute werde ich mal wieder was von den letzten zwei Wochen berichten. Momentan passiert eigentlich nicht viel, da ich die meiste Zeit am konstruieren bin. Sobald der Maschinenbaupart steht, kann ich mit dem Schaltschrankaufbau beginnen. Da wartet dann noch mal richtig Arbeit auf mich!
21. Tag Montag (13.03.)
Heute habe ich die Spanneinheit des Prüfstandes konstruiert. Da ich mich mittlerweile ganz gut in SolidWorks eingearbeitet habe, klappt es ganz gut.
22. Tag
Gestern bin ich mit der Spanneinheit nicht fertig geworden, also durfte ich heute noch mal ran. Damit ihr mal wisst, wovon ich rede…
und das Innenleben:
Mit einem Pneumatikzylinder wird auf den Federteller gedrückt, und dadurch öffnen sich die Spannklauen. Das Bauteil sieht ziemlich einfach aus, aber war sehr zeitintensiv.
Danach habe ich endlich meine Lüfterkennlinien bekommen und konnte eine Excel- Tabelle erstellen. Mit diesen Daten ist es mir jetzt möglich den ASM und den FU auszuwählen.
23. Tag:
Konstruktion sämtlicher kleiner Bauteile und danach habe ich mich noch mit den Kennlinien auseinandergesetzt.
24. Tag
Mal wieder Konstruktion, aber heute waren das Gestell und die Wirbelstrombremse dran. Natürlich bekomme ich die WB als fertiges Bauteil, aber ich wollte Sie trotzdem in meiner Baugruppe einfügen um Höhe, Position und Achsabstände zu ermitteln.
25.Tag
Morgens hatte ich ein Meeting, ein Außendienstmitarbeiter eines Elektromotorenlieferanten besuchte mich. Mit Ihm habe ich nach meinen Exceldiagrammen den ASM und den FU ausgewählt. Es wird ein 37 kW – Motor (2polig) und ein 45 kW- Frequenzumrichter. Der Motor ist in seinen Abmessungen so groß, dass ich das Gestell des Prüfstandes vergrößern muss. Die Länge beträgt schon fast 800 mm. Das Gewicht habe ich noch nicht raus gefunden. Das Ding wird aber wahrscheinlich nur mit dem Gabelstapler bewegbar sein. Danach habe ich mich mit der Umwandlung von 3D- Daten in 2D- Daten beschäftigt.
26. Tag
frei, Überstunden abgefeiert (ich war in Darmstadt)
27.Tag
frei
28.Tag:
Heute kam noch mal der Außendienstmitarbeiter vorbei und hat mir das Angebot vorbeigebracht. Danach hatte ich wieder ein paar Preise mehr und konnte mit der Kostenaufstellung weitermachen. Die sollte bald fertig sein, damit mein Betreuer eine Kostenvorstellung bekommt.
29.Tag:
Ich bekam mal wieder Besuch von einem Lagerspezialisten um die Spindellager auszuwählen. Jedes Mal wenn ein Firmenvertreter vorbeikommt, bekomme ich Kataloge und was noch viel besser ist, Bücher zu dem Thema. Mein Schreibtisch wird immer voller…
30.Tag:
Damit die richtigen Spindellager ausgewählt werden können muss ich heute alle Zeichnungen in 2D- Daten umwandeln, damit der Lagerspezi mir ein Angebot machen kann.
Euch ein schönes Wochenende
Grüße
Philip
2. Bericht March 9, 2006
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Philip BorgWarner
Bericht 3. und 4. Woche (vom 27.2. bis zum 9.3.)
Im Moment ist es alles andere als langweilig bei mir. Die Wirbelstrombremse, die ich zum Aufbau des Prüfstandes brauche, ist zu klein! War aber nicht meine Schuld, da Sie schon vorher bestellt wurde. Eine Woche Arbeit ist umsonst gewesen. Ich hatte alle Daten der Prüflinge in einer Tabelle zusammengefasst und danach wollte ich die Drehmomentkurven hinzufügen. Als ich die Drehmomentkurven bekam habe ich mich schön geärgert! Die WB kann 100 Nm aber ich hätte 200 Nm benötigt (besser 250-300 Nm damit etwas Reserve da ist). Nachdem wir in einem Meeting eine neue Fertigungsstraße gewählt haben war ich wieder Tagelang mit der Tabellenerstellung beschäftigt. Auf dem Prüfstand werden mehr als 70 verschiedene Lüfterkupplungen getestet. Ich kann schon keine Zahlen mehr sehen! Das Beste ist aber, dass ich noch keine Drehmomentverläufe für die neuen Prüflinge habe. Es könnte also wieder sein das die WB zu klein ist, ich denke aber nicht.
Ich habe jetzt endlich mein CAD- Programm bekommen und mich schon ein wenig eingearbeitet. SolidWorks gefällt mir, wenn ich etwas übe geht’s bestimmt schneller als mit OneSpaceDesigner. Ich kann aber erst anfangen zu konstruieren, wenn ich die Tabelle fertig gestellt habe. Danach muss der Antriebsmotor ausgewählt werden. Da werde ich eine ASM mit FU nehmen. Ich denke es wird eine 2- polige, wenn ich mit den Drehzahlen und Drehmomenten hinkomme(davon werde ich aber in näherer Zukunft berichten). Auf die Konstruktion freue ich mich schon!
11. Tag
Ich habe eine PowerPoint- Präsentation erstellt um die verschiedenen Aufbaumöglichkeiten skizziert. Das ganze habe ich richtig schön animiert, ich wusste gar nicht das man soviel mit PP machen kann. Mittlerweile habe ich schon soviel Übung, dass mir einige Funktionen fehlen. Danach hatte ich noch ein Meeting mit dem Werkstattleiter, damit er meine gewählte Riemenart absegnet (Verbindung Antriebsmotor zur Antriebsglocke). Hat er gemacht!
12.Tag
Morgens hatte ich ein Meeting mit meinem Betreuer „Position des Prüfstandes in der Fertigungslinie“ nachdem dieses Thema besprochen wurde, habe ich weitere Aufbaumöglichkeiten skizziert und in PP dargestellt.
Nachmittags war ich beim Meeting mit dem Technikleiter „Welche Bauteile von welchem Hersteller“. Die bekommen von Ihren Hauslieferanten gute Konditionen, also werde ich mich auf die Hersteller beschränken. Er hat aber auch gemeint, wenn ich was anderes will soll ich es einfach sagen, das bekommen wir schon hin! Damit war ich dann doch sehr zufrieden….
13. Tag
Heute habe ich mich mit der Lagerung auseinandergesetzt, scheiß Thema! Ich habe meinen tollen SKF Hauptkatalog für Studenten komplett durchgelesen (Danke noch mal, derjenige weiß wofür) danach war ich auch nicht schlauer, kein Lager hat für meine Anwendung gepasst. Also habe ich mit einem Lagertechniker eines Lieferanten gesprochen, die führen alle namhaften Firmen. Das Lager, dass er mir empfiehlt, hat aber eine zu niedrige Grenzdrehzahl und kostet über 2000€. Davon benötige ich auch noch zwei, ne teure Angelegenheit. Vielleicht werde ich meine geplante Konstruktion etwas abändern, ich weiß aber noch nicht wie! Abwarten……
14.Tag
Die Hauptfrage des heutigen Tages war: Vertikale oder horizontale Bestückung des Testers
Im Moment werden alle Lüfterkupplungen horizontal getestet, ich hatte aber die Idee, das Teil vertikal zu testen. Dadurch ist die Bestückung des Testers einfacher und eine Automatisierung ist viel günstiger. Mein Betreuer war begeistert und wollte unbedingt die Idee verwirklichen. Danach war ich bei den Konstrukteuren und Ingenieuren um dieses Thema anzusprechen. Zwei Stunden später und nicht viel schlauer wurde ich an eine andere Person verwiesen, diese meinte mach was du denkst. Alles klar, vertikale Bestückung wird durchgeführt!
15. Tag
Die Aufbauskizze für die vertikale Aufspannung habe ich mal wieder mit PP gemacht, danach habe ich noch ein Spannfutter für die Aufnahme der Kupplungen skizziert und animiert.
Wie ich ja oben schon erwähnt hatte, war das Drehmoment der WB zu niedrig. In einem Meeting wurde die neue Fertigungsstraße ausgewählt und besprochen. Danach habe ich mich wieder der Erstellung der Excel- Tabellen gewidmet.
16. Tag
Heute habe ich mal ein Tag Pause eingelegt, ich wollte nicht den ganzen Tag mit der Tabelle rummachen. Also habe ich das Lagerproblem noch mal bearbeitet. Ich bin aber immer noch nicht zu einem brauchbaren Ergebnis gekommen.
17. Tag
Mal wieder Daten in Exceltabelle geschrieben und zu prüfende Kupplungen ausgewählt. Danach habe ich einen ganzen Ordner Testabläufe kopiert und danach die Daten in die Tabelle eingetragen. Sehr spannende Angelegenheit muss ich sagen!
18. Tag
Na ratet mal, was ich heute gemacht habe….
19. Tag
Heute mach ich mal wieder Pause und arbeite mich in SolidWorks ein. Das erste Bauteil habe ich schon konstruiert, macht richtig Spaß!
20. Tag
EXCEL!!!!
Grüße vom Bodensee
Philip
1. Bericht (1+2 Woche) February 27, 2006
Posted by Christian in Philip.1 comment so far
Philip BorgWarner
Gude Jungs,
oder sollte ich sagen angehende Mechatroniker? Also bei mir ist alles klar, hier am Bodensee ist es echt schön. Die Abende alleine in der Wohnung sind nur sehr langweilig hab mir schon überlegt, ob ich mir ne PS 2 kaufen soll, damit ich abends was zu tun hab(Oder was meinst du Björn?).
Also meine bisherigen Tagesabläufe sahen so aus:
Am ersten Tag wurde ich erstmal durch die Firma geführt, ich hätte gar nicht gedacht, dass die so groß ist. Danach wurde mir mein schönes Büro gezeigt. So und jetzt musste ich auch gleich in die Fertigung. Dort habe ich erstmal die Produktpalette kennen gelernt und Funktionstests der Lüfterkupplungen vollzogen. Das habe ich an den alten Prüfständen durchgeführt um die Funktion des Teststandes zu verstehen. Damit ich weiß worauf es ankommt, damit ich den neuen Tester besser konstruieren kann. Genauer möchte oder besser gesagt darf ich nicht drauf eingehen( wie Olli sagen würde Betriebsgeheimnis).
2. Tag: Den halben Tag habe ich noch in der Fertigung gearbeitet und die Schwierigkeiten und Probleme des Prüfstandes beobachtet. Bis der Werkstattleiter kam und mir drei voll gepackte Ordner mit Daten und Unterlagen vorbeigebracht hat. Also ab ins Büro und lesen lesen lesen.
3. Tag: lesen lesen lesen
4. Tag: Heute habe ich mir mal die Abschlussarbeit von Flo und Marius durchgelesen, da diese etwas mit meinem Thema zu tun hat, danach war ich am surfen aber nicht privat. Ich habe mich mit den verschiedenen Herstellern vertraut gemacht und die Internetseiten und Datenblätter der jeweiligen Maschinen und Teile studiert.
5. Tag: Mein erstes Meeting war heute, nicht schlecht wie sich das schon anhört! Ich habe mich mit dem Werkstattleiter getroffen und die Anforderungen des Prüfstandes durchgesprochen. So ein Zufall der ist auch Werkzeugmacher, damit waren wir gleich auf einer Linie und haben uns gut verstanden. Nach dem Gespräch ging es mir richtig gut, da er den Prüfstand unbedingt haben will. Ich hatte vorher eine kleine Kostenaufstellung gemacht und war mir danach unsicher, ob das Ding überhaupt gebaut werden soll. Die Kosten sind nicht gerade gering.
Nach der Arbeit ab nach Frankfurt, dort haben zwei Partys auf mich gewartet. Sonntagmittag ging es dann wieder zum Bodensee.
Ich hab das mit der Kleiderordnung etwas übertrieben. Aber egal, ich werde mich weiterhin ordentlich kleiden. Die Leute hier am Bodensee sind viel freundlicher als in Hessen, egal ob du zum Metzger oder in die Firma gehst. Mein Praktikum war nach den ersten eineinhalb Tagen vorbei, aber nicht schlimm, hab eh keine Lust in der Produktion zu arbeiten. Warum hab ich sonst studiert?
Meine Aufgabe ist cool, hat aber viel mit LE zu tun. Mein Büro ist echt in Ordnung, mir fehlen aber noch ein paar Sachen wie Telefon und Druckeranschluss, wird aber auch noch kommen.
Seit heute morgen muss ich nicht mehr alleine zur Arbeit fahren oder die Abende verbringen, mein Kumpel aus München ist da! Der macht gerade bei BorgWarner sein Praktikum. Am Wochenende hat mir mein Bruder noch seine PS 2 mitgegeben, die Abende sind gerettet!
So jetzt komme ich zur zweiten Woche. Ich gehe gerne in die Firma die arbeit macht mir Spaß und mittlerweile kennt man auch die Kollegen, also nicht mehr so unangenehm wie an den ersten Tagen.
6. Tag: Heute habe ich mich mit der Regelung auseinandergesetzt, es wird ein PID- Regler eingesetzt werden. Den ich nach dem Symmetrischen Optimum auslegen werde. Das Studium hat also doch was gebracht!7. Tag: Ich habe eine Komponentenaufstellung durchgeführt, aber nur ganz grob. Ich glaube die komplette Aufstellung wird ein ganzer Ordner.
8. Tag: Heute hatte ich wieder zwei Meetings, das eine hieß „Ziele und Vorgehensweise“, das andere ging um den Aufbau des Prüfstandes. Danach habe ich mich wieder der Komponentenaufstellung gewidmet.
9. Tag: Jetzt waren die Prüflinge dran. Ihr könnt euch gar nicht vorstellen wie viele verschiedene Seriennummern die Teile haben. Den ganzen Tag habe ich mit Excel- Tabellen rumgearbeitet und selbst eine erstellt in der die ganzen Teile gelistet sind. Ich bin aber nicht fertig geworden, es wird noch ein paar Tage dauern bis ich Sie komplett habe. Ist nicht so einfach alle Daten zusammenzutragen, da ich noch die die komplette Berechtigung habe auf alle Firmendaten zuzugreifen. Diese muss aber von ganz oben kommen und Ihr könnt Euch vorstellen wie lange so etwas dauert!
10. Tag: Ein weiteres Meeting mit dem Technikleiter war angesagt, es war zu klären welche Bauteile schon vorhanden sind. Das Resultat war: keine! Ich darf also alle Komponenten selbst auswählen und auslegen, was ich natürlich sehr gut finde, das wird allerdings dem Gesamtpreis nicht besonders gut tun. Aber besser so, dadurch muss ich keine vorhandenen Teile so optimieren, dass ich sie verwenden kann! Danach hieß es wieder Seriennummern suchen…
Am Wochenende werde ich zu meinem Bruder nach München fahren und Ihm bei seinem Umzug helfen.
Grüsse vom Bodensee
Philip