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2. Bericht March 9, 2006

Posted by Christian in Björn.
6 comments

Björn Opel

Ein kleiner Zwischenbericht:
 
Da ich ja von meinem Betreuer aus nicht dazu verpflichtet bin einen Wochenbericht zu schreiben, fällt es mir sichtlich schwer ausführliche Blogeinträge zu verfassen.

Aber ich gebe mir Mühe…

Da ich mittlerweile mitbekommen habe, dass dieses Blog wohl auch von unbeteiligten Personen gelesen wird, erläutere ich hier kurz noch einmal mein Thema.


 

à Modellierung des thermischen Verhaltens der NiMH-Hybridbatterie von Brennstoffzellenfahrzeugen
 
 
Im Rahmen des Praktikums erfolgt zunächst die Inbetriebnahme des thermischen Batterieprüfstandes mit Kühllufttemperierung und Kälteschrank.
 
Gegenstand der Bachelor-Abschlussarbeit im Anschluss ist die Untersuchung einer Nickel-Metallhydrid-Hybridbatterie für Brennstoffzellen-Fahrzeuge. Für deren Charakterisierung sind Messreihen zum stationären und dynamischen thermischen Verhalten der Batterie durchzuführen. Besonderes Augenmerk ist dabei auf das Kaltstartverhalten und die Dauerbelastbarkeit bei hohen Batterie- und Kühlluft-Temperaturen zu legen.
 
Die Messergebnisse dienen als Grundlage für die anschließende Modellbildung. Hierbei soll ein systematischer Zusammenhang zwischen den elektrischen Betriebsparametern der Batterie (Verlauf von Strom, Spannung, Ladezustand), den äußeren thermischen Bedingungen (insbesondere Kühllufttemperatur) und ihrem thermischen Verhalten hergestellt werden. Das thermisch-elektrische Modell ist in Matlab-Simulink zu erstellen. Es soll für die Einbindung in die vorhandene Hardware-in-the-loop Simulation des Brennstoffzellensystems geeignet sein.
 


Habe mich in den letzten Wochen mehr oder minder mit den Eigenschaften und Fähigkeiten der Batterie vertraut gemacht. Und, endlich, seit heute läuft der Batterieteststand!!

Somit werde ich gleich morgen mit meinen Testreihen beginnen. Leider funktioniert der Kälteschrank noch nicht, sodass ich nur Tests bei Raumtemperatur und mit dem Heißluftgebläse durchführen kann.

Letzte Woche war ich ein Tag in Rüsselsheim und durfte in den Genuss der Klimakammer kommen. Bei – 25°C an der Batterie rumgespielt. Kein Vergnügen…

Sonst gibt’s eigentlich nichts Interessantes. Bin schon en bisschen dabei Literaturrecherche zu betreiben, wobei mir der richtige Durchbruch noch nicht gelungen ist. Leider gibt es kein Buch über thermische Modellbildung einer NiMh-Batterie…


Was ist eigentlich mit dem Paule los? Von dem hört man ja gar nichts!


Grüße,


Björn

1. Bericht March 6, 2006

Posted by Christian in Björn.
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Björn Opel

Also, hier mal ein kurzer Zwischenbericht über meine bisherigen Tätigkeiten.

Wirklich viel hab ich in den ersten paar Tagen noch nicht gemacht, aber ich denke das geht euch allen so.

Der Erste Tag:
Am Montag durfte ich um halb neun in der Personalstelle in Rüsselsheim antreten.

Dort habe ich dann glaube ich nur eine halbe Stunde verbracht. Allgemeine Erklärungen.

In Kastel bin ich dann erst einmal bei meinem Betreuer gelandet. Kurze Ansprache. Haben uns dann mit Ahmet und seinem Betreuer an unserem zukünftigen Arbeitsplatz, dem Batterielabor, getroffen.

Dort gab es dann ein paar kurze Erläuterungen usw.

Danach war noch eine Führung durch die Werkstätten angesagt und

zwischendurch gab es noch einen kleinen Imbiss an der taiwanesischen Imbissbude…

Also ein wirklich unspannender Tag mit viel Input. Ich hab die Hälfte sowieso schon wieder vergessen.
 
Am ende gab es dann noch eine 80seitige Bedienungsanleitung für die Batterie um die es sich dreht.Ich glaub ich hab jede Seite schon 5 mal gelesen und trotzdem nix verstanden. Aber ist ja noch zeit bis August…

 

Der Zweite Tag:
Ja am Dienstag war es dann schon etwas interessanter. Da gab es dann erst einmal noch eine Führung durch die verschiedenen Prüfstände und die Kfz-Werkstatt wo die FC-Fahrzeuge stehen. Die Heiligtümer!

Ach ja mein Dienstausweis ist auch eine größere Sache. da das ja alles dort einer besonders hohen Sicherheitsstufe unterliegt muss der Ausweis nen weiten Weg durch viele Instanzen nehmen. Das ganze dauert natürlich erst mal eine Woche, was für mich sehr umständlich ist, da ich jeden Tag zweimal dem Pförtner einen Besuch abstatten muss um mir einen Tagesausweis zu holen.

Ach ja, Fotohandys sind natürlich auch streng verboten. Hab jetzt mein altes Nokia wieder aktiviert.
 
Mittags war dann Einarbeiten in ein Messdatenauswertungsprogramm angesagt. Echt ein super Tool das unter Excel läuft. Hätte uns im Studium eine Menge Arbeit erspart.
Der Rest der Woche:
Der Mittwoch begann mit dem Auswerten einiger Messdaten der Batterie. Die Daten werden direkt im Fahrzeug aufgezeichnet. Somit erhält man Messwerte unter realen Bedingungen. Mittlerweile  habe ich auch schon etwas, die Betonung liegt auf etwas, Verständnis für die Batterie entwickelt.
Mittags dann habe ich zusammen mit meinem Betreuer ein paar Batterien ausgleichsgeladen. Das muss man ab und zu  machen. Das Warum erkläre ich dann in meiner Abschlussarbeit.
Am Donnerstag hab ich mir dann mal das bestehende Matlab-Modell der Batterie angeschaut. Ist eigentlich schon recht ausführlich. Aber ich werde mir da auf jeden Fall noch ein paar Gedanken machen.
Ach und eine Fahrgemeinschaft hab ich jetzt auch. Sogar ein ehemaliger Mechatroniker aus Darmstadt, der jetzt dort seine Masterthesis schreibt. Das ist echt super, da hab ich ein Haufen Kilometer gespart und lass mir ab und zu ein paar Tipps geben.
Am Freitag war ich dann in Dudenhofen auf der Teststrecke. Hab leider von der Strecke selbst nicht viel gesehen, da wir nur dort waren um an zwei Autos eine Ausgleichsladung zu machen. Hab aber wenigstens die Kantine von Innen gesehen. Da ich ja leider in Kastel nicht in den Genuss komme…