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4. Bericht April 7, 2006

Posted by Christian in Philip.
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 Philip Borg Warner

 

Guten Morgen Hessen,

 

das Wetter spielt verrückt hier! Letztes Wochenende strahlender Sonnenschein und gestern hat es hier noch mal richtig geschneit. Eigentlich müsste man noch mal Ski fahren gehen. Ansonsten ist bei mir alles klar. Mein Projekt wächst und wächst. Die Lieferanten haben ziemlich lange Lieferzeiten, am liebsten hätte ich alle Bauteile schon hier. Damit ich endlich mit dem zusammenbauen und testen beginnen kann. Das wird aber noch zwei Monate dauern, leider!

 

Ich muss unseren Blog etwas verteidigen, es geht ja nicht um irgendwelche Saufgeschichten, die habe ich in DA schon zu genüge erlebt. Sondern darum, das die anderen wissen was sie bei ihrer Abschlussarbeit so erwarten wird! Aber vielleicht liege ich da falsch…

 

31.Tag

 

Ich habe mich mit den Schaltschrankanforderungen beschäftigt. Was so alles benötigt wird! Wie groß er werden darf oder soll. Der 45 kW FU wird schon einiges an Platz benötigen, dann kommen noch eine SPS und der Controller der WB dazu. Welche Art von Computer ich nehme ist noch fraglich. Entweder 19 Zoll Rackeinbau oder ein IPC der direkt am Prüfstand eingebaut wird.

 

32.Tag

 

Besuch war für mich da! Ein netter Herr, der den Schaltschrankaufbau übernehmen wird, hat mit mir alles durchgesprochen. Wie so alles keine billige Angelegenheit! Danach habe ich mich wieder meiner Konstruktion gewidmet und die Baugruppen zusammengefügt. Die Kühlung der Wirbelstrombremse stehlt noch ein Problem dar. In der Testphase werde ich mit Leitungswasser kühlen, anders geht es aber nicht…

 

33.Tag

 

Ein Außendienstmitarbeiter der Wirbelstrombremse kam vorbei damit ich noch mal das Kühlungsproblem mit Ihm durchsprechen konnte. Da der Teststand im 2-Schichtbetrieb läuft, muss ich mir da noch etwas überlegen!

 

34. Tag

 

Die Pneumatik war die heutige Aufgabe des Tages! Ich habe den ganzen Tag Kataloge gewälzt und die Bauteile rausgesucht. Danach habe ich mir die 3D- Daten zuschicken lassen, und sie danach im Prüfstand eingebaut.

 

35. Tag

 

Mein Gestell, das ich bis jetzt konstruiert hatte, war nur eine vorläufige Version. Ich habe mir mal wieder einen Außendienstmitarbeiter eingeladen, damit ich die Konstruktion mit Ihm durchsprechen kann. Danach habe ich die 3D- Daten in 2D- Daten umgewandelt, damit ich mir einen Kostenvoranschlag machen lassen kann.

    

36. Tag

 

Mit der Umwandlung bin ich am Freitag nicht fertig geworden, also durfte ich bis zum Frühstück noch daran arbeiten. Danach habe ich die Sicherheitsverkleidung neu konstruiert, auf was man da alles achten muss!!! Man darf sich auf keinen Fall irgendwie die Finger klemmen. Alles muss mit Sicherheitsschaltern ausgelegt werden.

 

37. Tag

 

 Habe mal wieder mit Solid gearbeitet um einige Adapterplatten zu konstruieren.

 

38. Tag

 

Heute habe ich die Festigkeitsnachweise der Spannklauen durchgeführt. Ergebnis: Sie halten den Belastungen stand und das mit vierfacher Sicherheit! Das dürfte genügen…

 

39. Tag

 

Weitere Spannklauen konstruiert und danach wieder Festigkeitsnachweise durchgeführt.

 

40. Tag

 

Mal sehen was ich heute mache, aber ich denke ich werde mich mit dem Computer des Teststandes auseinandersetzten.

 

Schöne Grüße und ich hoffe, es war nicht zu langweilig…

 Philip

8. Wochenbericht April 7, 2006

Posted by Christian in Christian.
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 Christian Schenck RoTec

 Moin Jungs,

 nun diese Woche ist bei mir nicht so viel aufregendes passiert von dem ich schreiben dürfte *g*. Diese Woche habe ich zum großen Teil im Prüffeld verbracht und zum Teil an der FH. Die letzten Wochen ist es etwas Still um meine restlichen Kommilitonen geworden, die sind alle etwas schreibfaul, oder in Pauls speziellem Fall, wenn man Julians Aussagen glauben schen(c)ken kann, Schreibvoll…… Ja aber immerhin hat er es wohl geschafft ein paar Wörter zusammenzu suchen und mir diese zur verfügung zu stellen, damit ich endlich wieder was zum Posten hab, das nicht nur von mir kommt. Also danke nochmal Paul ich hoff das der Herr Hollstein und der Herr Zeißler sich auch mal wieder melden. Mit Oli hab ich gestern noch Telefoniert und da weiß ich, dass er seinen Prüfstand nun bauen darf/lassen darf, aber um Björn ist es etwas still geworden. Für Paul und Philip vll noch von interesse am 9.5 soll wohl eine Nachklausur zu FWT angeboten werden. Wenn ernsthaft wer da von euch 2 interesse hat würd ichs mir auch nochmal überlegen die vll mitzuschreiben. Also sagt mir bitte mal die Tage bescheit. Tja somit denke ich werde ich euch noch meinen kurzen Wochenbericht posten. Ach wenn wer interesse am Quellcode hat kann er mich gern ma Persönlich anschreiben, denn den wollt ich nicht hier Online stellen.

Man sieht sich

Chris

8.                 Wochenbericht von 03.04.2006 bis 07.04.2006  Diese Woche War ich hauptsächlich im Prüffeld um einmal zu sehen wie eine Maschine in Betrieb genommen wird. Nebenher habe ich jedoch noch einige Sachen in MatLab gemacht. Ich hatte zu beginn meines Praktikums eine Exceltabelle erstellt, mit der eine optimale Übersetzung ausgelegt werden kann, erstellt und diese habe ich nun in eine M-File umgesetzt, dies war nicht der Grund weshalb ich da ein paar Stunden dran gesessen habe, sondern die Tatsache, dass es nun möglich ist für mich die berechneten Werte in eine Exceltabelle zu speichern. Dieser Umstand wäre in ein 2 Zeilen zu machen gewesen, nur benötigt mein Programm eben keine schon bereits bestehende Exceltabelle, so wie es die anderen Befehle mit xlswrite usw gebraucht hätten, sondern meine M-File startet ein Excel, direkt über einen ActiveX-Server und erstellt mir somit meine Excelfile, bestückt sie mit Daten und Speichert diese dann an einem von mir festgelegten Ort ab.Somit kann ich gewährleisten, dass meine M-File auch auf unterschiedlichen Rechnern läuft und der Benutzer nicht vorher extra für die M-File eine Exceldatei in einem bestimmten Ordner erstellen muss. Für mich war es doch einmal sehr gut im Prüffeld mich etwas umsehen zu können, denn somit konnte ich einige Teile in Natura sehen, für die ich bereits Berechnungen durchgeführt habe und nun habe ich auch erfahren können weshalb die Berechnungen für das Unternehmen so interessant waren. In dieser Woche habe ich auch Einblick in die Steuerung der Motoren und SPS erhalten.    

2. Bericht April 7, 2006

Posted by Christian in Paul.
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Paul AK Sol

Nach der Theoretischen Ausarbeitung von Strömung und Druck in meinen Batteriekühlkanälen habe ich einen Prüfstand gebastelt um das ganze mal zu überprüfen.

Ist aber Mist rausgekommen. Nach langem verzweifeltem suchen hab ich mich ans Verbrennungskraftmaschienenlabor erinnert und den Prüfstand umgebaut => Pumpe raus, Wasserhahn dran, den Auslass in einen Wassereimer der auf einer sehr genauen Waage steht, das ganze mit einer Stoppuhr garniert. Einen Tag langweiligerweise auf Plätscherndes Wasser gucken lohnte sich, mein Durchflussmesser ging falsch. Waage und Stoppuhr gingen von 50l/h aus während der Durchflusssensor was von 20l/h brabbelte, nicht gerade unwesentlich der Unterschied.

Nach einem Haufen Messungen, dicken Excel-Tabellen und einem Pfund Kennlienen bin ich wieder an die Theorie gegangen, mit der Frage => wie viel Wärme kann ich von der Batterie durch Kunstoff in mein verschieden schnell strömendes Wasser-Glykol-gemisch mit unterschiedlichen Temperaturen, Viskositäten und Dichten abführen?

Nach der Theorie gings ans basteln => defekte Batterie (Nickelcadmium, so gross wie eine Autobatterie 6V/100Ah) zersägt. Die normalerweise von der Batterie beheizte Fläche zu den Wasserkanälen mit einer Aluplatte und Leistungswiderständen bestückt (mit 10g Wärmeleitpaste dazwischen). Tempsensor durch eine Bohrung in Aluplatte eingeführt und zwei Tempsensoren ins Kühlwasser vor und hinter die Batterie. Dann noch in der Tempmesswandlerelektronik gepfuscht um einen vernünftigen Tempmessbereich zu erhalten.

(SMD Widerstände aufeinander stapeln und zusammenlöten sieht auf der Platine stylisch aus).

Die Tempsensoren einen Tag in einer Thermoskanne mit Eiswasser eingeweicht zwecks Kalibrierung, was mich auf der Beliebtheitsskala tief sinken ließ, die Kanne war ja für den Kaffee da!

Jetzt nur noch beim messen aufpassen das die Aluplatte nicht zu heiß wird und das kunstoff nicht anfängt unter Geruchsentwicklung seine Form zu ändern.

So, das wars erst mal, statt weiterzuschreiben geh ich lieber noch ne Runde im Elektrokart durch die Halle brettern.

 Grüße an alle von Paul!